{"id":15516,"date":"2017-08-21T14:49:52","date_gmt":"2017-08-21T12:49:52","guid":{"rendered":"http:\/\/turkinitiativ.de\/koln-de-sozde-soykirim-aniti-konusu-nedir\/"},"modified":"2019-02-21T01:03:17","modified_gmt":"2019-02-21T00:03:17","slug":"was-ist-das-pseudo-genozid-mahnmal-in-koln","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/turkinitiativ.de\/de\/was-ist-das-pseudo-genozid-mahnmal-in-koln\/","title":{"rendered":"Was ist das Pseudo-Genozid-Mahnmal in K\u00f6ln?"},"content":{"rendered":"<p>Eine Gruppe innerhalb der K\u00f6lner armenischen Gemeinde mit dem Wunsch, durch T\u00fcrkenfeindlichkeit Karriere in Deutschland zu machen, stellte im Februar des Jahres 2015 einen schriftlichen Antrag auf Errichtung eines Mahnmals zum Gedenken an den sogenannten armenischen V\u00f6lkermord.<\/p>\n<p>Vorgesehen war die Aufstellung einer Skulptur in Form eines Kreuzes, das eine wichtige Stellung in der armenischen Kultur hat. Unterhalb des Kreuzes sollte eine vermeintliche Botschaft zum V\u00f6lkermord geschrieben werden, worin stand, dass die T\u00fcrken angeblich eine Politik verfolgt h\u00e4tten, die Armenier zu vernichten.<\/p>\n<p>Anstatt, dass diese Gruppe die unsererseits schon immer vertretene Ansicht, dass die t\u00fcrkischen und armenischen Gesellschaften basiert auf Toleranz das beiderseitige Leid respektieren und eine friedliche Zukunft etablieren und st\u00e4rken sollten, hat sie sich zum Ziel gesetzt, Hass zwischen den Gesellschaften zu s\u00e4en und zu verbreiten und den Hass zu verstetigen um ihre pers\u00f6nlichen und politischen Interessen zu erreichen. Mit dem Bewusstsein, das Sprachrohr und Gewissen der t\u00fcrkischen Gesellschaft zu sein, hat sich das Initiativforum von Anfang dieses Vorhabens an gegen diese Bem\u00fchungen gestellt.<\/p>\n<p>Den beteiligten Politikern \u2013 dem ehemaligen Oberb\u00fcrgermeister Herrn Roters und der amtierenden Oberb\u00fcrgermeisterin Frau Reker \u2013 sowie den Vertretern der Religionen wurde mehrmals erkl\u00e4rt, dass eine solche Aktion ausgrenzend, stigmatisierend und einseitig ist. Die Sache wurde Dank der besonnenen Haltung der Stadt 15 Monate nicht auf die Tagesordnung gesetzt.<\/p>\n<p>Gleichwohl haben diese Gruppen und bestimmte Kreise innerhalb der politischen Parteien aus einer zunehmend negativen Atmosph\u00e4re gegen T\u00fcrken und gegen die t\u00fcrkische Gesellschaft profitierend ihre Aktionen gesteigert. Auf Antrag der armenischen Gemeinde K\u00f6ln beschloss demgem\u00e4\u00df der Hauptausschuss der Stadt K\u00f6ln am 13. M\u00e4rz 2017 am Friedhof Lehmbacher Weg als ein \u00f6ffentlicher Raum der Stadt K\u00f6ln ein vermeintliches Mahnmal zum Gedenken an den V\u00f6lkermord zu errichten.<\/p>\n<p>Somit wurde der Weg daf\u00fcr geebnet, das \u201eMahnmal\u201c an einem Friedhof, das auch f\u00fcr T\u00fcrken und Muslime als ewige Ruhest\u00e4tte gilt, aufzustellen um die ganze t\u00fcrkische Gemeinde als Massenm\u00f6rder zu deklarieren obwohl dieses wissenschaftlich nicht erwiesen ist, mit den geschichtlichen Realit\u00e4ten und mit dem internationalen Recht nicht vereinbar ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Warum widersetzen wir uns dieser Aktion?<\/strong><\/p>\n<p>Diese geschichts- und kulturverachtende Aktion in einer Stadt wie K\u00f6ln, wo eine solch gro\u00dfe t\u00fcrkische Gemeinde lebt, durchzuf\u00fchren, gibt zu denken obwohl sich die t\u00fcrkische Gesellschaft jederzeit zum deutschen Grundgesetz bekannte, die anderen Gesetze respektierte und sogar gegen\u00fcber dem deutschen Staat rechtlich nicht vorging obwohl sie im Recht ist.<\/p>\n<p>Unser Hauptziel f\u00fcr die Gew\u00e4hrleistung eines behaglichen und friedlichen Zusammenlebens mit den anderen gesellschaftlichen Gruppen ist die offene und freie Diskussion \u00fcber in der Geschichte erlebtes Leid und \u00fcber die daraus abgeleiteten positiven Lehren f\u00fcr die Kultur des Zusammenlebens. Dabei ertragen es die nationalistischen Armenier nicht, dass dieses Thema offen diskutiert und besprochen wird und sie widersetzen sich Bem\u00fchungen, eine gemeinsame friedliche Zukunft aufzubauen.<\/p>\n<p>Es ist offensichtlich, dass manche armenischen Kreise mithilfe des \u201cMahnmals\u201d ihre Profilierung und Karrieresicherung auf T\u00fcrkenfeindlichkeit st\u00fctzen und nichts Weiteres beabsichtigen als ihren eigenen Groll und Hass durch solche \u201cMahnm\u00e4ler\u201d an die nachkommenden armenischen und deutschen Generationen weiterzugeben. Bedauerlicherweise ist festzustellen, dass sich manche deutschen Politiker mit einem fatalen politischen Agenda f\u00fcr diese Herangehensweise bewusst instrumentalisieren lassen.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Bewertung der Armenierfrage aus verschiedenen Blickwinkeln hat dieses Anliegen auch offensichtlich das Ziel, dass unsere Nachwuchsgenerationen scheinbar so erzogen werden sollen, dass sie ihre Geschichte verabscheuen oder sich f\u00fcr ihre Geschichte sch\u00e4men.<\/p>\n<p>Solch ein Vorsto\u00df steht genau im Widerspruch zu unseren fundamentalen Zielen, unter Wahrung der eigenen Kultur in Frieden und in Wohl mit den anderen Gesellschaften zusammenzuleben. Daher wird die Gleichg\u00fcltigkeit unserer Gesellschaft sowie die aktuell vorhandene psychologische Atmosph\u00e4re gegen die t\u00fcrkische Gemeinschaft ihrerseits als eine Gelegenheit angesehen.<\/p>\n<p>Wir als Initiativforum stellen uns aufgrund dieser Gedanken gegen das genannte Mahnmal.<\/p>\n<p><strong>Was denken wir?<\/strong><\/p>\n<p>Im Kontext einer Periode, in der unsere Gesellschaft stigmatisiert, entfremdet und zunehmend eingesch\u00fcchtert wird, werten wir die Bem\u00fchung, das Mahnmal aufzustellen, als eine Provokation.<\/p>\n<p>Wir sind der Auffassung, dass unsere berechtigten und ethischen Reaktionen und unser Begehren gegen die Aufstellung dieses Mahnmals, die wir der Aufmerksamkeit der Verantwortlichen der Stadt friedliche, beharrliche, entschlossene und organisierte Art anvertraut haben, eine existenzielle Verantwortung gegen\u00fcber unseren Nachwuchsgenerationen ist. Au\u00dferdem sind wir der Auffassung, dass dieses nicht nur ein Testfall f\u00fcr die t\u00fcrkische Gesellschaft in K\u00f6ln sondern in ganz Deutschland ist.<\/p>\n<p>Wir sind der Auffassung, dass eine einheitliche und entschlossene Haltung gegen\u00fcber dieser Bem\u00fchung aus Sicht einer gemeinsamen Geschichte mit unseren Nachbarn und Freunden sowie aus Sicht der Gr\u00fcndung einer Beziehung, die sich auf zutr\u00e4glichen, friedlichen und gegenseitigen Respekt st\u00fctzt, notwendig ist. Gleichzeitig ist unsere einheitliche Haltung gegen\u00fcber solchen Provokationen &#8211; durch die sich manche Kreise politische oder pers\u00f6nliche Vorteile erhofften und die Auffassung vertraten, dass die t\u00fcrkische Gesellschaft leicht erniedrigt und missachtet werden k\u00f6nne \u2013 auch aus Sicht der Verwerfung ihrer Begierden bedeutend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Gruppe innerhalb der K\u00f6lner armenischen Gemeinde mit dem Wunsch, durch T\u00fcrkenfeindlichkeit Karriere in Deutschland zu machen, stellte im Februar des Jahres 2015 einen schriftlichen Antrag auf Errichtung eines Mahnmals zum Gedenken an den sogenannten armenischen V\u00f6lkermord. 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